{"id":122,"date":"2014-05-13T12:46:30","date_gmt":"2014-05-13T10:46:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/?p=122"},"modified":"2023-08-11T17:22:01","modified_gmt":"2023-08-11T15:22:01","slug":"neue-rote-liste-vom-bundesministerium-fuer-naturschutz-starke-gefaehrdung-der-meeresorganismen-in-ostsee-und-nordsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/neue-rote-liste-vom-bundesministerium-fuer-naturschutz-starke-gefaehrdung-der-meeresorganismen-in-ostsee-und-nordsee\/","title":{"rendered":"Neue Rote Liste vom Bundesministerium f\u00fcr Naturschutz: Starke Gef\u00e4hrdung der Meeresorganismen in Ostsee und Nordsee"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Naturschutz (BfN) hat die vierte Auflage der Roten Liste f\u00fcr gef\u00e4hrdete Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands vorgestellt. Die Listen werden im Abstand von etwa zehn Jahren herausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-1024x678.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-504\" srcset=\"https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-1024x678.jpeg 1024w, https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-300x199.jpeg 300w, https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-768x509.jpeg 768w, https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-1536x1017.jpeg 1536w, https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-2048x1356.jpeg 2048w, https:\/\/www.ostsee-urlaube.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gefaehrdung-der-Meere-60x40.jpeg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die aktuelle Studie hat das Ministerium die Situation der Meeresorganismen in Nord- und Ostsee untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass lediglich 31 % der im Meer lebenden Arten nachweislich nicht gef\u00e4hrdet sind. Mit dieser Roten Liste liegt die bislang umfassendste Untersuchung der Gef\u00e4hrdung von Meeresorganismen in deutschen K\u00fcsten- und Meeresregionen vor. Daf\u00fcr sind in sechs Jahren etwa 1.700 Arten untersucht worden. Damit liegt nun erstmals auch eine Analyse der Gef\u00e4hrdung von Flohkrebsen, Moostierchen, Asselspinnen, Cumazeen und den Sch\u00e4dellosen vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gefahrenquelle Fischfang<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu den untersuchten Arten geh\u00f6ren Fische, bodenlebende Wirbellose und Gro\u00dfalgen, von denen 30 % als gef\u00e4hrdet eingestuft worden sind und nun auf der Roten Liste stehen. Dabei sei laut der Pr\u00e4sidentin des Bundesministeriums f\u00fcr Naturschutz, Prof. Beate Jessel, besonders die Situation der Knorpelfische kritisch und habe sich sogar verschlechtert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Untersuchung hat ergeben, dass die Ursachen daf\u00fcr bei der Fischerei mit Grundschleppnetzen zu suchen ist, selbst in Meeresschutzgebieten wird so fast ohne Beschr\u00e4nkung gefischt. Doch davon sind nicht nur Dornhaie oder Glattrochen betroffen. Auch f\u00fcr die am Meeresgrund vorkommenden Organismen und die Sandkorallenriffe ist die Schleppnetzfischerei bedenklich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gef\u00e4hrdung durch Landwirtschaft und Abbauarbeiten<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben der Fischerei hat das Bundesministerium f\u00fcr Naturschutz zwei weitere Gef\u00e4hrdungsfaktoren ermittelt. Eine entscheidende Belastung sind die von der Landwirtschaft verursachten N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge, die zu Mikroalgenbl\u00fcten f\u00fchren. Dadurch wird der Lichteinfall in gr\u00f6\u00dferen Tiefen verringert und die Schwebstofffracht erh\u00f6ht. Darunter leiden besonders Gro\u00dfalgen sowie wirbellose Tiere, die die Nahrung aus dem Wasser filtern.<br>\nAls dritter Gerf\u00e4hrdungsfaktor werden Bagger- und Abbauarbeiten genannt, die festsitzende Arten in k\u00fcrzester Zeit ihrer Lebensr\u00e4ume berauben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Erkenntnisse \u00fcber 1.700 Meeresorganismen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Rote Liste des Bundesministeriums f\u00fcr Naturschutz deckt nicht nur Gef\u00e4hrdungsquellen f\u00fcr die untersuchten Tier- und Pflanzenarten auf, sondern stellt auch eine Inventur dar.<\/p>\n\n\n\n<p>So liegen nun erstmals Gesamtlisten der 1.700 Meeresorganismen vor. Dabei sind Ost- und Nordsee gesondert untersucht worden, da sich beide Lebensr\u00e4ume stark voneinander unterscheiden.<br>\nDas Minsiterium weist allerdings auch darauf hin, dass f\u00fcr etwa ein Drittel der im Meer lebenden Arten noch Informationen fehlen, um den Grad ihrer Gef\u00e4hrdung wirklich ermessen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"margin:25px 0;\">\n<!-- ou.de responsive -->\n<ins class=\"adsbygoogle\"\n     style=\"display:block\"\n     data-ad-client=\"ca-pub-7637435187360181\"\n     data-ad-slot=\"1743965987\"\n     data-ad-format=\"auto\"\n     data-full-width-responsive=\"true\"><\/ins>\n<script>\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\n<\/script><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Naturschutz (BfN) hat die vierte Auflage der Roten Liste f\u00fcr gef\u00e4hrdete Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands vorgestellt. Die Listen werden im Abstand von etwa zehn Jahren herausgegeben. 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