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Eckernförder Bucht und Dänischer Wohld


Die Eckernförder Bucht, auch unter dem Namen Eckernförder Meerbusen bekannt, gilt als ein ideales Urlaubsgebiet, das neben Seglern und Freunden des Surfsports auch zahlreiche Camping-Fans an die Ufer lockt. Natur- und Wanderfreunde kommen vor allem auf der die Bucht in Richtung Norden begrenzenden Halbinsel Schwansen und der die von der Kieler Förde abgrenzenden Halbinsel Dänischer Wohld auf ihre Kosten.

Die an ihrem westlichen Ende vom Ostseebad Eckernförde begrenzte Eckernförder Bucht beeindruckt Feriengäste vorwiegend mit naturbelassenen Stränden, den von Laubbäumen bewaldeten Ufern und der Steilküste. Neben den zahlreichen Ferienunterkünften, die in einer Vielzahl kleinerer Gemeinden, wie beispielsweise im beliebten Ferienort Langholz sowie in Eckernförde selbst zur Verfügung stehen, bieten mehrere Campingplätze rund um die Eckernförder Bucht ihre Einrichtungen für eine naturnahe Urlaubsgestaltung an. Zudem finden sich einige Reiterhöfe vor Ort die Reiterferien in der Umgebung ermöglichen.

Zwischen Waabs und Eckernförde

Die sich in Richtung Ostsee zur Kieler Bucht erweiternde rund 17 Kilometer ins schleswig-holsteinische Land hineinragende Eckernförder Bucht besitzt mit der südlich des Schwansener Sees gelegenen Gemeinde Waabs und dem zur Gemeinde Schwedeneck gehörenden Ort Dänisch-Nienhof ihre räumlichen Begrenzungspunkte.
Während der lange Ostseestrand der Gemeinde Waabs vor allem ein für Jollensegler, Windsurfer und Kitesurfer geeignetes Revier darstellt, bietet Dänisch-Nienhof mit seinem breiten, flach ins Wasser abfallenden Strand und dem dahinter liegenden Wald gute Möglichkeiten für einen Familienurlaub mit Kindern.

Die am beliebten Ostseebad Eckernförde in westlicher Richtung endende Bucht ist von einer ständigen Erweiterung betroffen. Dafür sorgt die von Wind und Wellen erzeugte Brandung, die an den Kliffs des Ufers nagt und dieses jährlich um durchschnittlich 20 Zentimeter zurückdrängt. Dies geschieht vor allem immer dann, wenn die aus Nordost oder Südwest einfallenden Winde einen starken Seegang hervorrufen, der allerdings von den meisten der Wassersportler sehr geschätzt wird.

Windebyer Noor und Wittensee

Nördlich der sich an das Seebad Eckernförde anschließenden Gemeinde Windeby befindet sich das Winebyer Noor. Der heute diesen Namen tragende See war einst Bestandteil der Eckernförder Bucht, der sich nach Sandablagerungen und zusätzlichen Aufschüttungen um das Jahr 1930 von ihr vorübergehend löste. Vorübergehend deshalb, weil inzwischen zumindest geplant ist, eine erneute offene Verbindung zwischen dem Noor und der Ostsee wiederherzustellen.
Das zum Teil von einem Wanderweg umgebene Windebyer Moor wird von einem Fischer-Familienbetrieb bewirtschaftet und bietet auch Anglern die Möglichkeit, sich einen Aal, Karpfen oder Zander an den Haken zu holen. Zudem besteht aufgrund der Nähe zur Ostsee die Möglichkeit zum Hochseeangeln oder auch zum Brandungsangeln auf Meerforelle.

Am südwestlich des Eckernförder Meerbusens liegenden Wittensee, mit den Gemeinden Groß- und Klein Wittensee, endet die Region der Bucht und der Dänische Wohld beginnt. Der am Ende der letzten Eiszeit entstandene See verfügt über ein bewaldetes Ufer, an dem sich einige öffentliche Badestellen mit Liegewiesen und Grillplätzen befinden. Außerdem wird er von Seglern, Surfern und Anglern gern zur Freizeitgestaltung genutzt. Mit der Windmühle „Auguste“ befindet sich am Wittensee zudem eine der attraktivsten und am besten erhaltenen Windmühlen Schleswig-Holsteins.

Die Landschaft Dänischer Wohld

Hinter den Stränden und der Steilküste, am Südufer des Eckernförder Meerbusens, erstreckt sich bis etwa an den Nord-Ostsee-Kanal im Süden und an die nordwestlichen Stadtteile von Kiel im Osten, der Dänische Wohld. Seine etwas ungewöhnlich erscheinende Bezeichnung leitet sich von einem einst in dänischem Besitz befindlichem Waldgebiet ab, wobei der niederdeutsche Ausdruck Wohld nichts anderes als Wald bedeutet.
Die aus kleineren Kuppen und Hügeln bestehende Landschaft, die Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes ist, zeigt sich heute allerdings weniger waldreich und wird von Raps-, Mais und Kornfeldern dominiert. Dazwischen erinnern große Findlinge an die diese Landschaft formende letzte Eiszeit, zeugen Hünengräber als die Spuren einstiger Besiedlung, während Herrenhäuser und Gutshöfe meist in den zurückliegenden beiden Jahrhunderten entstanden sind.

Umgeben von wirtschaftlichen und kulturellen Zentren wie Kiel, Rendsburg und Eckernförde, die gleichzeitig beste Einkaufsmöglichkeiten bieten, gilt der Dänische Wohld heute sowohl als ein beliebtes Wohn- als auch Urlaubsgebiet.
Um die als Zentrum geltende Gemeinde Gettorf, deren Hauptattraktion ein privat geführter, sehenswerter Tierpark ist, scharen sich die an die Geschichte dieses Gebietes erinnernden Orte Dänischenhagen und Schwedeneck, das sich vom Fischerort zum Ostseebad gewandelte Strande und die über Gutsanlagen mit schönen Herrenhäusern verfügenden Gemeinden Altenhof und Tüttendorf.

Der nördlichste Kieler Stadtteil Schilksee, der geografisch noch zur Halbinsel Dänischer Wohld gehört und am Ausgang der Kieler Förde lieg, verfügt seit den Olympischen Spielen 1972 über einen großen Segelhafen, der vor allem bei der jährlich stattfindenden Kieler Woche im Brennpunkt des Geschehens steht. Sehenswert ist auch der im Schilkseer Gut Seekamp zu findende Skulpturenpark Seekamp, in dem zahlreiche Werke des Bildhauers Hans Kock zu entdecken sind.

Durch die Region Dänischer Wohld führt zudem ein ausgedehntes Netz von Rad- und Wanderwegen, die zwischen Wiesen, Feldern und Wald zu einer Beobachtungstour der am Nord-Ostsee-Kanal verkehrenden großen Schiffe einlädt, oder zu einem der ländlichen Gasthöfe führen, in denen man sich mit traditionell schleswig-holsteinischen Gerichten verwöhnen lassen kann.

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